Ätherische Öle aus aller Welt

Orangenöl

Der wohltuende Gute-Laune-Macher

Orangenbäume erinnern uns an spanische Sommer. Der Duft der erfrischenden Orangen lässt uns von Urlauben am Mittelmeer träumen. Als fruchtiger Saft sind gepresste Orangen der beliebteste Frühstückssaft. Orangenschalen verleihen Desserts eine aromatische Note und im Winter sorgt der warme Duft von Orangen für eine wohltuende Atmosphäre. Das ätherische Öl der Zitrusfrucht kommt neben der Aromatherapie außerdem auf vielfältige Weise in der Hautpflege und in Kosmetik-Produkten zum Einsatz.

Der Duft der Orange macht gute Laune und wirkt sich wohltuend auf Körper, Geist und Seele aus. In Form von ätherischem Orangenöl verleiht er uns Lebenslust und wirkt zugleich beruhigend auf unsere Psyche. Erfahren Sie alles über die wohltuende und pflegende Wirkkraft des Orangenöls, die verschiedenen Inhaltsstoffe sowie die vielseitigen Anwendungsgebiete

Süßes und bitteres ätherisches Orangenöl

Orangenöl gehört zu den ätherischen Zitrusölen. Insgesamt unterscheidet man zwischen zwei Sorten des Orangenöls:

Das bittere Orangenöl gibt es ebenfalls in zweierlei Varianten:

Während das grüne Orangenöl aufgrund seines frischen Aromas vor allem als Geschmacksaroma beliebt ist, verwendet man das rote Orangenöl gerne für die Herstellung von Getränken und Likören. Als Klassiker wirkt der Duft des süßen Orangenöls sich wohltuend auf unsere Sinne aus.

Daneben gibt es auch Orangenblütenöl (oder milderes Orangenblütenwasser als Hydrolat), welches nicht aus den Schalen, sondern aus den Blüten der Orange gewonnen wird.

Gewinnung von Orangenöl

Für die Gewinnung von Orangenöl und anderen Zitrusölen kommt das Herstellungsverfahren der Kaltpressung zum Einsatz. Die gängigste Methode der Wasserdampfdestillation kommt bei Zitrusfrüchten grundsätzlich nicht infrage, da die ätherischen Öle in den Schalen enthalten sind. Um diese aus der Orange gewinnen zu können, greift man auf die Methode der Kaltpressung zurück. Bei der Kaltpressung werden die Orangenschalen unter dem Einsatz von Wasser gepresst und zentrifugiert. Das Zentrifugieren dient der Trennung der wertvollen Essenzen durch die gleichmäßige Rotation des Wasser-Öl-Gemischs. Es handelt sich dabei um ein schonendes Herstellungsverfahren, das ganz ohne den Einsatz von chemischen Zusätzen auskommt. 

Orangenöl: Inhaltsstoffe und Wirkung

Orangenschalen enthalten eine große Menge an ätherischen Ölen und sind reich an Vitamin C. Das ätherische Orangenöl besteht zu etwa 95 % aus Monoterpenen, vor allem dem Inhaltsstoff Limonen. Dieser Pflanzenstoff hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften. Monoterpene sind für die Aktivierung der Abwehrkräfte verantwortlich. Sie wirken sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Weitere Inhaltsstoffe sind Geraniol, Linalool, Citral, Citronellal, Terpineol sowie Vitamin C. Die ebenso enthaltenen Inhaltsstoffe Octylcetat und Nerylecetat sind für das einzigartige Orangenaroma verantwortlich sind.

Die Inhaltsstoffe haben eine vielfältig positive Wirkung auf unseren Körper und unsere Psyche. Das Orangenöl:

  • beruhigt die Nerven und steigert das Wohlbefinden;
  • wirkt stimmungsaufhellend und antidepressiv;
  • entspannt die Muskulatur;
  • wirkt beruhigend auf den Magen und verdauungsfördernd;
  • wirkt hautpflegend;
  • wirkt entfettend;
  • kräftigt das Immunsystem.

Anwendungsgebiete von Orangenöl

Anwendungsgebiete des Orangenöls sind so vielfältig wie seine Wirkkraft. Neben der Aromatherapie findet das ätherische Öl vor allem als Geschmacksaroma und in der Hautpflege Verwendung. Wir haben die beliebtesten Anwendungsgebiete für Sie im Überblick:

  • Aromatherapie: Das süße ätherische Orangenöl kommt vor allem in der Aromatherapie zum Einsatz. Anwendung findet es dabei in der Duftlampe oder einem Aromadiffuser. Hierbei überzeugt das ätherische Öl nicht nur durch seinen angenehmen fruchtig-süßen Duft. Denn es wirkt sich auch auf vielfältige Weise positiv auf Geist und Seele aus. So wirkt es stimmungsaufhellend und hilft dabei, Stress zu reduzieren. Orangenöl kann z.B. bei Stimmungsschwankungen und Depressionen helfen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.
  • Erkältungskrankheiten: Durch die antibakterielle Wirkung des Orangenöls hilft es bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten. Hierfür können einige Tropfen in einen Behälter mit Wasser zum Inhalieren gegeben werden.
  • Muskelverspannungen: Orangenöl wird zur Muskelentspannung eingesetzt. Mithilfe einer Massage kann es gut in die Haut einziehen und wirkt krampflösend und entspannend auf die Muskeln.
  • Magenbeschwerden: Das ätherische Orangenöl regt den Appetit an und wirkt verdauungsfördernd. Es kann bei Blähungen und Magenkrämpfen eingesetzt werden, um diese zu lösen und den Magen zu entspannen.
  • Haut- und Haarpflege: Vor allem Menschen mit fettiger Haut profitieren von der natürlichen Wirkkraft des Orangenöls. So wird der fettigen Haut durch das ätherische Öl der Glanz genommen und die Haut wirkt matter. Zudem fördert es die Durchblutung der Haut und verleiht ihr neue Frische. Die im ätherischen Öl enthaltenen Antioxidantien und freien Radikale unterstützen außerdem die Bildung von Kollagen und regen die Zellerneuerung an. Ebenso hilft Orangenöl bei der Vorbeugung von Cellulitis und leichten Falten.
  • Aromatisieren: Süßes Orangenöl eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von fruchtigem Gebäck und Desserts. Daneben können auch Getränke, Liköre und Cocktails mit süßem oder bitterem Orangenöl aromatisiert werden.

Anwendung und Dosierung

Je nach Anwendungsgebiet und je nachdem, welche Wirkung Sie erzielen möchten, kommen verschiedene Anwendungen infrage.

Die orale Einnahme von Orangenöl hilft beispielsweise bei Magenbeschwerden. Geben Sie zwei bis drei Tropfen auf einen Löffel Honig, um die Magenbeschwerden zu lindern. Bei einer Erkältung können ein paar Tropfen in den heißen Tee gegeben werden. Diese helfen dabei, besser durchzuatmen und lindern Kopfschmerzen.

Die Anwendung auf der Haut dient medizinischen sowie kosmetischen Zwecken. Zur Behandlung schlaffer Haut und Cellulitis können Sie einige Tropfen mit ihrer Hautcreme vermischen und einmassieren.

Auch zur Behandlung von fettendem Haaransatz können Sie das Orangenöl verwenden. Mischen Sie dazu  20 bis 30 Tropfen davon in ein mildes, geruchsneutrales Shampoo, um ein eigenes Anti-Schuppen-Shampoo herzustellen.

Bereits ein paar Tropfen des Öls in einer Duftlampe genügen, damit der Duft seine wohltuende Wirkung auf Körper, Geist und Seele entfaltet.

Orangenöl kaufen: Das sollten Sie bei der Anwendung beachten

In der Regel ist Orangenöl hautverträglich und gesundheitlich unbedenklich. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu Hautunverträglichkeiten und allergischen Reaktionen kommen. Deshalb raten wir unseren Lesern und Kunden, das ätherische Öl vorab auf der Haut zu testen. Hierfür reicht bereits ein kleiner Tropfen aus. Jedoch sollten Sie diesen vorher verdünnen, da das pure ätherische Orangenöl aufgrund seiner hohen Konzentration hautreizend wirken kann. Zum Verdünnen können Sie Alkohol oder ein Basisöl verwenden, jedoch kein Wasser, da es sich damit nicht vermischen lässt. Träufeln Sie das verdünnte ätherische Öl auf die Unterseite Ihres Handgelenks und massieren Sie es vorsichtig ein. Sollten keine Nebenwirkungen wie Juckreiz, Rötungen, Atemnot oder Unwohlsein auftreten, kann das Orangenöl in der Regel bedenkenlos verwendet werden.

Die Haltbarkeit von Orangenöl beträgt wie bei allen anderen Zitrusölen etwa ein Jahr, danach sollte es nicht mehr auf der Haut aufgetragen werden. Außerdem sollten Sie es an einem Ort aufbewahren, an dem es nicht der Sonne ausgesetzt ist. Da Orangenöl leicht entzündlich ist, sollten Sie darauf achten, dass es nicht mit offenem Feuer in Kontakt geraten kann. Sollten Sie Ihr Orangenöl entsorgen wollen, etwa weil die Haltbarkeit überschritten ist, gehört es in den Sondermüll. Schütten Sie es auf keinen Fall in den Ausguss, da Orangenöl eine schädigende Wirkung auf Wasserorganismen hat.

ESSENCE Pur: 100 % naturreine ätherische Öle in Bio-Qualität

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